Thrombose-Risiko
Impfung erst ab 30
Die Warnung vor Thrombose-Risiko beim Impfstoff von AstraZeneca hat wie im Ausland auch Unsicherheit in Luxemburg ausgelöst, verstärkt durch erste Todesfälle nach Impfungen.
Es hat bislang drei Todesfälle in Luxemburg gegeben: eine Frau von 74 Jahren sowie zwei Männer von 77 bzw. 91 Jahren. Es ist nicht sicher, dass ein Zusammenhang mit den Impfungen besteht. Es kann sein, dass auch das hohe Alter der Geimpften eine Rolle gespielt hat.

Die Thrombose-Fälle in Luxemburg scheinen zahlenmäßig nicht sehr aussagekräftig genug, um wissenschaftlich fundierte Aussagen zu machen. Gibt es Studien aus dem Ausland, insbesondere zum AstraZeneca-Impfstoff?
Es gibt eine Studie aus Deutschland, wo Personen zwischen 20 und 55 Jahren, die alle in Gesundheitsberufen arbeiten, mit AstraZeneca geimpft wurden. Es gab insgesamt 38 Thrombose-Fälle – 22 Fälle von Hirnthrombosen mit Plättchenmangel sowie 16 Fälle von Hirnthrombosen ohne Plättchenmangel. Darunter waren 31 Frauen und sieben Männer. Davon sind acht Personen gestorben. In Großbritannien hat die dortige Arzneimittelbehörde MHRA ein Update gemacht und bei 21 Millionen Impfungen 168 Trombose-Fälle gezählt, davon 32 mit tödlichem Ausgang. Sagen wir, das sind acht Erkrankungen, darunter anderthalb Todesfälle, auf eine Million. Das ist sehr wenig.

Das ganze Interview in Ihrem Télécran.
Filmtipps des Tages
Le jeu auf RTL TVI um 20:30
Out of Time auf RTL 9 um 20:50
Potiche auf FRANCE 3 um 21:05
Cendrillon auf M6 um 21:05