100 Jahre „Lëtzebuerger Guiden a Scouten"
Vom Glück, Pfadfinder zu sein
Das grüne Hemd der „Lëtzebuerger Guiden a Scouten" und das Halstuch mit Knoten, das er seit 40 Jahren stolz trägt, hatte Marc Weis bei seinem allerersten Pfadfinder-Camp noch nicht an. 1972 war das, in Kautenbach. Klein-Marc war erst ein Jahr alt und schlummerte im Babybettchen, das seine Eltern, Renée Weis-Ney und Guy Weis von der Gruppe "Esch-Grenz", für ihn mit ins Lager im Ösling gebracht hatten. Es sei das schöne Gemeinschaftsgefühl, das einen ein Leben lang mit seiner Pfadfindergruppe zusammen schweißt, sind sich Marc Weis und seine Mutter einig. Pfadfinder zu sein, gehört einfach zu diesem Lebensgefühl dazu. Sogar seine eigene Ehe ist eine Pfadfinder-Geschichte. Kennen gelernt hat Marc Weis seine spätere Frau Pia Heischling als Jugendlicher bei einer Ausbildung zum Truppenchef für „Wëllefcher“. Den beiden eigenen Kindern überließ das Ehepaar die Wahl der Hobbys aber selbst. Tochter Lily entschied sich zu erst für Musikunterricht, Sohn Louis für Fußball. Rein zeitlich blieb da für die Scouten zunächst kein Platz, da sich die Termine überschnitten. Doch heute sind beide Kinder aktiv in Remich bei den LGS, die ihre Gründung vor 100 Jahren am 18. Mai an drei Orten im Land mt einem Pfadfinderfest feiern, zu dem auch gern Nicht-Mitglieder kommen dürfen. Lesen Sie mehr über die LGS und die Familie Weis in der aktuellen Ausgabe des Télécran.
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