Mit dem Wanderschäfer unterwegs
Viel Romantik, wenig Lohn
Den ganzen Tag über inmitten weiter Heideflächen stehen, mit stoischem Blick die Herde überwachen, den treuen Hirtenhund zu Füßen liegen haben und alle paar Stunden mit den Schafen zweihundert Meter weiterziehen: So stellen sich viele Menschen den Beruf des Wanderschäfers vor. Doch auch hier bestehen zwischen dem Bild in der Öffentlichkeit und der Realität große Diskrepanzen. Von Romantik ist nicht mehr viel übrig, denn der Beruf ist europaweit am Aussterben.

In Luxemburg gibt es mit Florian Weber aus Lieler nur mehr einen einzigen Wanderschäfer. Journalist Daniel Michels und Fotograf Pierre Matgé besuchten den 30-Jährigen auf seinem Hof und begleiteten ihn bei der Wanderung mit einer 250-köpfigen Schafherde von Fünfbrunnen nach Ulflingen quer durch die atemberaubende Natur des Öslings. Doch zum Beobachten der Schönheit der Landschaft hatten die beiden Autoren bei der Schafwanderung praktisch keine Zeit, denn die Schafe legten ein ganz schönes Tempo vor. Mehr über das Leben des Schäfers und wie es ihm und seiner Familie gelingt, sich wirtschaftlich über Wasser zu halten, lesen Sie in der neuen Ausgabe des Télécran.
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