
| Nachts erstrahlen die Straßenlaternen auf luxemburgischen Straßen
gelb-orange. Deutsche und mittlerweile auch auf viele französische
Fahrbahnen werden hingegen in ein helles, weißes Licht getaucht. Der
Vorteil der natürlichen Farbwiedergabe die durch das weiße Licht
erreicht wird, geht einher mit mehreren Nachteilen. |
Die beispielsweise in Deutschland eingesetzten Leuchtstoffröhren sind weniger effizient als die gelben Leuchtmittel in Luxemburg. Außerdem halten die gelben Lampen wesentlich länger und sind daher wirtschaftlicher. Nur in Tunnels werden auch bei uns heller leuchtende Birnen mit eher weißem Licht eingesetzt. Und das aus gutem Grund. Denn die hellen Leuchten in den Unterführungen können wirkungsvoller gedimmt werden. Das ist nötig, um sie der jeweiligen Tageszeit oder den Witterungsverhältnissen anpassen zu können. Der Wirkungsgrad ist dabei von zehn bis hundert Prozent regulierbar. Gelbe Leuchtmittel lassen sich hingegen nur auf sechzig Prozent der Leistung herunterregeln. In öffentlichen Parks würde uns das gelbliche Licht allerdings stören, sagen Forscher. Daher sollte auf Plätzen, die nur für Fußgänger gedacht sind, besser auf weißes Licht gesetzt werden.
Metty Probst