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Die Kolumne rund ums Fernsehen


See you later alligator…


…in a while crocodile? Na, erst mal überstanden. Thomas Gottschalk ernannte die Fußball-EM zu seinem persönlichen Rettungsanker. Als er mit seiner ARD-Vorabend-Kaputtshow aufhörte, fing nämlich gerade das Gekicke an. Danach, so mutmaßte Tommy, werde wohl kein Aas mehr danach fragen, ob er – über Jahrzehnte unser Ober-Fixstern am TV-Himmel - im Vorabendprogramm verglüht sei. Na, ganz so schnell geht es doch nicht. Schon einen Tag später saß er wieder vor der Kamera. Ist der Mann Linsen-abhängig?

Es war ein erfrischend angenehmes Unterfangen. Da Fernsehen längst nicht mehr an das dominante Möbeltrumm in den Wohnzimmerecken unserer Kindheit gebunden ist, habe ich ihn auf meinem Laptop erwischt. Bei den Kollegen von SPIEGEL-TV.

Ich hätte meinen ehemaligen RTL-Kollegen knutschen können für die Art, wie er mit seinem eigenen Waterloo da umging. Keine Schuldzuweisungen, kein Abschiedsschmerz, kein Betteln um Mitleid. Ironie, nein besser: Selbstironie blitzte auf und machte beim Abschied klar, warum dieser Mann Jahrzehnte lang sogar unser Gummibärchenvorkauer sein durfte.

Ich kann nur heftig hoffen, dass er seine Ankündigung – Kritikaster sagen Drohung – wahr macht, bald wieder irgendwie, irgendwo zu erscheinen. Fernsehmäßig, versteht sich. Denn Publikum braucht er wie der Fisch das Wasser. Schön sein Bonmot, als ihn der Redakteur fragte, ob es ihn getroffen habe, von einigen schon tot geschrieben worden zu sein: Tot geschrieben sei doch allemal besser als tot sein!

Darum wird er auch wieder erfolgreich werden, weil er nie etwas anderes wollte als unterhalten. Und deshalb perlt auch Häme an ihm ab wie Dreck an Lotusblättern. Leichtigkeit ist sein Geschäft. Und darauf versteht er sich wie kein Zweiter.

Für Tommy gilt eben der berühmte Hundehalterspruch: "Der macht nix, der will nur spielen!"


















Denn Publikum braucht er wie der Fisch das Wasser.





metty.krings@telecran.lu







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