| Wer heute eine Computertastatur bedient, kommt um sie nicht herum. Die
QWERTZ-Tastatur, benannt nach den ersten sechs Buchstaben auf eben
dieser, ist in vielen europäischen Ländern Standard. In den 70er Jahren
des 19. Jahrhunderts tüftelte der amerikanische Buchdrucker Christopher
Sholes an einer neuen Buchstabenfolge für die Tastaturen von
Schreibmaschinen. Dabei ging er weniger von ergonomischen als von
praktischen Überlegungen aus. Liegen oft verwendete Buchstaben
nebeneinander, kommt es häufiger vor, dass sich die Hämmerchen der
Schreibmaschine ineinander verhaken.
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Also verlegte er die Buchstaben
aufgrund statistischer Untersuchungen der englischen Sprache so, dass
sie sich so wenig wie möglich im Wege stehen. Daraus entstand die
englische QWERTY-Tastatur, wobei das Y und das Z in anderen Ländern
schlicht umgestellt wurden. Varianten davon gibt’s in Frankreich
(AZERTY) und auch bei uns. In vielen Büros hierzulande wird die
Schweizer Tastatur verwendet, die ebenfalls auf der QWERTY-Formel
basiert.
Matthias Probst
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