Reisebericht vom 30. Juli
„Es gibt 1,6 Milliarden Chinesen, doch ich frage mich momentan, wo die
alle sind!“, sagt Raymond Behm halb scherzhaft, halb verzweifelt. 1500
Kilometer hat die kleine Luxemburger Truppe mittlerweile mit dem
Fahrrad in China zurückgelegt – 1500 Kilometer durch die Wüste.
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hatte ich mir das überhaupt nicht vorgestellt“, gibt der Weltenbummler
nun zu. „In dieser Gegend ist überhaupt nichts. Wir sind durch eine
einzige Stadt gefahren und am Tag sind es um die 40 Grad Celsius.“
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Kein Wunder demnach, dass die vier Radfahrer sich nun erst einmal eine
Auszeit gegönnt haben. Mit dem Zug haben sie rund 700 Kilometer
zurückgelegt – und einen sehr interessanten Umweg gemacht: zur
Oasenstadt Dunhuang mit dem weltberühmten Mondsichelsee.
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| „Der See ist
phänomenal schön. Leider haben wir keine Fotos machen dürfen. Doch die
Stadt ist von der Kulturrevolution verschont geblieben, so dass sie auf
jeden Fall sehenswert ist“, erzählt Behm. So seien Gebäude dort zu
sehen, die 1500 Jahre alt sind und deren Farben im Inneren erhalten
geblieben sind – „wahrscheinlich durch das günstige Klima“, vermutet
Behm.
Nach diesem lohnenswerten Umweg ging es für die vier Reisenden aber
wieder aufs Rad. Begleitet werden sie von einem Reiseführer und einem
Fahrer, der das Gepäck und die Verpflegung im Wagen mit sich führt.
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„Wenn wir erst einmal aus der Wüste raus sind, wird die Strecke sicher
interessanter. Mit etwas weniger Hitze wird es uns gesundheitlich dann
auch wieder besser gehen“, so Behm. Noch etwa 2600 Kilometer stehen den
Radfahrern bis Peking bevor.
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