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... spielen elf Mann in einem Fußballteam?




Des einen Freud, des anderen Leid: Zurzeit kommt wohl keiner um das Thema Fußball herum. Bereits seit über hundert Jahren begeistert der Sport die Massen. Dabei war die Selbstbeteiligung an einer Partie im 19. Jahrhundert wesentlich höher als heutzutage. Früher gab es kaum Zuschauer, weil so ziemlich alle – wirklich alle – mitspielten. Oft traten zwei komplette Dörfer gegeneinander an und versuchten eine aus Leder geformte Kugel von A nach B zu transportieren – und das über Kilometer weite Entfernungen.
1848 entwickelten Studenten aus England daran angelehnt ein neues Spiel, das nur mit 15 bis 20 Teilnehmern pro Mannschaft gespielt wurde. Als man 1863 noch einmal die Regeln ändern wollte, trafen sich Vorsitzende von elf englischen Fußballvereinen. Die Zahl der Spielenden wurde nach unten geschraubt: Entsprechend der Anzahl der Teilnehmer an dieser Zusammenkunft, entschloss man sich nur noch elf Männer pro Team spielen zu lassen. Unter anderem wurde auch entschieden, dass es nicht mehr so hart zugehen sollte. Diejenigen, die nicht damit einverstanden waren, erfanden einfach eine neue Sportart: Rugby.
Matthias Probst

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