 | Kaum stehen wir morgens auf, führt der erste Gang meistens ins Bad und
danach in die Küche, um etwas zu trinken. Im Laufe des Tages halten wir
es auch nicht sehr lange aus, ohne etwas Flüssiges zu uns zu nehmen.
Nur im Schlaf scheinen sich die Anforderungen des menschlichen Körpers
zu ändern. Eigentlich wären wir der Gefahr ausgesetzt zu verdursten
während wir schlafen. |
Ein Hormon namens Vasopressin verhindert dies
aber. Sinkt der Wassergehalt im Blut, wenn wir träumen, dann schreitet
eben genanntes Hormon ein. Die innere Uhr des Menschen gibt die Produktion von Vasopressin in
Auftrag, das klare „Befehle“ enthält. So bekommen die Nieren die
Anweisung mehr Wasser aus dem Harn aufzunehmen. Dadurch werden zwei
Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Zum einen braucht der Körper keine
weitere Flüssigkeit aufzunehmen und zum anderen wird der Harndrang
gedrosselt.