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… Eisbären nicht erfrieren



Gerade der vergangene Winter hat gezeigt, wie angenehm es in den eigenen vier Wänden sein kann. Anderen machen die frostigen Temperaturen eher weniger zu schaffen. So gehört bittere Kälte zum Alltag der tierischen Bewohner am Nordpol. Ein Eisbär würde wohl müde über unsere Minusgrade lächeln, wenn er es denn könnte. Denn der weiße Meister Petz hält Temperaturen bis zu minus 50 Grad aus!
Mehrere Faktoren spielen mit: Unter der Haut hat der Bär eine dicke Fettschicht, die den Wärmeverlust vermindert. Das dichte Fell schützt ihn zusätzlich vor eisigen Winden. Ein evolutionärer Trick zeigt sich beim näheren Betrachten der Fellhaare: Diese sind innen hohl und speichern Körperwärme; dadurch erfüllen die Haare die Rolle von kleinen Heizungen, die auf dem gesamten Körper verteilt sind. Letzten Endes sorgt auch die Haut des Vierbeiners für eine effiziente Wärmespeicherung. Hätte ein Eisbär kein Fell, würde man ihn womöglich kaum wieder erkennen – die Haut des Säugetiers ist nämlich schwarz. Wer im Sommer dunkle Kleidung trägt, kann selbst feststellen, wie gut diese Farbe Wärme annimmt und speichert.

Matthias Probst







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