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... wir im siebten Himmel schweben



Frisch verliebte oder besonders glückliche Menschen schweben oft im siebten Himmel. Woher dieser Ausdruck stammt, lässt sich nur wage vermuten. Der Naturwissenschaftler Ptolemäus erschuf nach seinen Erkenntnissen in der Mitte des zweiten Jahrhunderts nach Christus das geozentrische Weltbild. Dieses besagte, dass die Erde im Mittelpunkt des Universums stehe und sich alle Gestirne um unseren Planeten drehten.
Dabei entwickelte er zusätzlich die Theorie, dass es bis zu den Sternen sieben verschiedene Schichten oder auch Himmel gebe. Einige gläubige Christen folgerten daraus, dass der am weitesten entfernte Himmel am nächsten bei Gott sei. Demnach müssen sich Menschen dort sehr glücklich fühlen, so nahe beim Schöpfer. Die Engländer sehen das etwas anders. Bei ihnen befinden sich glückliche Personen auf Wolke Neun. Damit beziehen sie sich auf den Astronomen Archimedes, der im dritten Jahrhundert vor Christus wirkte. Das Universalgenie teilte die Wolken in verschiedene Kategorien ein und versah sie einfach mit Nummern. So kam es, dass Wolke Neun besonders fluffig und weich aussah. Heute kennen wir sie auch unter dem Namen „Schäfchenwolke“.





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