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... Tunnel nie geradeaus gebaut werden...



Sie kennen das bei uns vom „Markusbiergtunnel“ oder auch vom Tunnel „Gousselerbierg“. Beim Hineinfahren in den Schacht ist in den meisten Fällen kein Ende in Sicht. Das liegt daran, dass ein Tunnel immer kurvig ist. Ab einer gewissen Länge ist dann das Licht am Ende des Tunnels nicht mehr sichtbar. Dafür gibt es einen geologischen Grund. Einen Berg zu untergraben ist kein einfaches Unterfangen.
Der Bohrer muss sich einen günstigen Weg durch das Gestein suchen: zu Nahe am Rand eines Berges erhöht die Einsturzgefahr. Also geht es in gekrümmten Bahnen durch den Berg. Davon abgesehen ist der kurvige Verlauf der Straße kein Phänomen, das sich nur auf unterirdische Wege beschränkt. Generell findet sich auf fast allen Autobahnen nie eine geradlinige Fahrbahn. Auch wenn es häufig den Anschein hat. Europaweit gibt es die Einigung, dass Schnellstrassen immer ungleichmäßige Krümmungen besitzen. Damit wird der Fahrer beschäftigt. Auf den langen geraden Strecken in den USA oder Australien kommt es zu vielen Unfällen, weil die Autofahrer durch das eintönige Reisen müde werden. Das sollte in Europa auf diese Weise verhindert werden.
Metty Probst







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