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... Männer Brustwarzen haben



Bis die Erdbevölkerung so aussah, wie sie heute unseren Planeten bevölkert, musste viel geschehen. Forscher nehmen an, dass die Tiere vor rund 500 Millionen Jahren noch kein eindeutiges Geschlecht entwickelt hatten. Also streiften unsere Vorfahren damals noch als zwitterhafte Wesen durch die Lande. Erst vor ungefähr 250 Millionen Jahren bildeten die meisten Lebewesen ein spezifisches Geschlecht aus.
Der genetische Bauplan des menschlichen Körpers hat sich über die Jahrmillionen kaum verändert. Die Entstehung eines Embryos verläuft demnach bei jedem gesunden Homo Sapiens auf die gleiche Art ab. Egal ob männlich oder weiblich. So sind wir während der ersten zehn Wochen in der Schwangerschaft ein menschlicher Zwitter. Erst danach wird ein bestimmtes Geschlecht ausgebildet. Andersgeschlechtliche Merkmale verschwinden ab der elften Woche des Heranwachsens. Die Brustwarzen beim Mann sind lediglich ein Überbleibsel aus diesem Stadium. Bei Schnecken oder manchen Froscharten steht die Entscheidung über Männchen oder Weibchen bis heute noch nicht definitiv fest. Daher herrscht bei diesen Tieren immer noch die Zweigeschlechtlichkeit vor.
Matthias Probst







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