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… Delfine beim Schlafen nicht ertrinken



Meeressäuger haben den Nachteil, nicht wie die meisten anderen Wasserbewohner unbegrenzt lange tauchen zu können. So wie wir mal vor die Türe gehen, müssen sie ab und zu an die Wasseroberfläche, um  im wahrsten Sinne des Worts frische Luft zu schnuppern. Wenn sich also beispielsweise Delfine ausruhen möchten, laufen sie immer Gefahr zu ertrinken. Also hat sich die Evolution etwas ausgedacht, um genau das zu verhindern. 
Delfine schlafen nie komplett. Das heißt, dass eine Gehirnhälfte der Säugetiere stets wach ist, während sich die andere ausruht. Merkt das Tier, dass die Luft knapp wird, dann schwimmt es automatisch noch oben. Mit aufgetankten Luftreserven treibt der Delfin danach wieder zurück in die Tiefe. Die aktive Gehirnhälfte hat übrigens noch einen weiteren Vorteil. Der Säuger kann direkt auf Gefahren und Feinde reagieren. Andere atmende Meeresbewohner verwenden ähnliche Schlaftechniken. Bei Walen ist sich die Forschung allerdings noch nicht so einig. Ein Schlaf, wie er bei Menschen vorkommt, konnte noch keinem Meeresriesen nachgewiesen werden.
Metty Probst







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